Aktuelle politische Situation

Wird der "ScoutingTrain" stattfinden, auch wenn die politische Situation auf der Krim Anlass zur Sorge vor einem Konflikt zwischen Russland und anderen Ländern / einem kaltem Krieg gibt?

Ja, wir sind davon überzeugt davon, dass das Projekt gerade jetzt stattfinden muss und das eine Absage einem Aufgeben unseres pfadfinderischen Ideals gleichkommen würde.

Dies wollen und können wir nicht - so lange wir eine reelle Chance sehen, dass unsere Kontakte halten und sich das finanzelle Risiko für den Veranstalter und für die Teilnehmenden im Rahmen hält. Natürlich beobachten wir die aktuelle, politische Situation verantwortungsbewusst und auch jedeR kann sich im Internet über die aktuelle Lage informieren.

Ist eine Reise nach Russland (über Polen, Weißrussland) zum Baikalsee sicher?

Zur Zeit sehen wir die Sicherheitslage in den Ländern, die wir durchfahren als unkritisch. Selbstverständlich verfolgen wir die aktuellen Entwicklungen.

Der ScoutingTrain fällt als "Jugendbegegnung" in das Abkommen über jugendpolitische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Russischen Föderation. Teile des Gesamtprojektes wurden oder werden über die Europäische Union bzw. das deutsche Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der halbstaatlichen Stiftung "Deutsch-Russischer Jugendaustausch" unterstützt. Wir stehen in ständigem Austausch mit Behörden und MitarbeiterInnen dieser Stellen - zur Zeit ist nicht von einer Gefahrenlage für die Teilnehmenden auszugehen: JedeR kann sich bei verschiedenen Stellen und z.B. auf den Seiten des Auswärtigen Amtes informieren.

Ist der ScoutingTrain ein politisches Statement eine der Konfliktparteien auf der Krim (z.B. Russland) zu unterstützen? Wäre ein Boykott möglicherweise angemessen?

ScoutingTrain ist ein Projekt für und von Jugendlichen und jungen Errwachsenen und findet im Rahmen zwischen den Jugendverbänden beider Länder statt.

Sein Hauptziel ist es, zu mehr Verständigung und Freundschaften beizutragen und jungen Menschen die Chance zu geben, die Kulturen in Ost und West miteinander zusammenzubringen.

Aufgrund der aktuellen politischen Ereignisse möchten wir jetzt besonders die Jugendverbände unterstützen und zur Völkerverständigung beitragen: Mehr Dialog kann nur dem Frieden dienen!

Initiatoren

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